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4. Etappe Muruzábal – Estella-Lizarra (02.05.2018)

(Audio vom 02.05.2018) Ich werde jetzt einmal losgehen, gerade habe ich noch ein sehr gutes Gefühl bin aber auch erst so ein Kilometer unterwegs. Mal schauen wo wir rauskommen heute, würde gerne 27 schaffen, bis kurz nach „nächstes großes Etappenziel“, da gibt es drei Kilometer, oder ein Kilometer weiter ’ne Stadt. Da würde ich gerne hin. Das nächste Etappenziel ist von Obanos aus 24 km weg, Obanos, da bin ich jetzt gleich, das ist zwei Kilometer entfernt von Muruzábal, und ja, hinter dem Etappenziel ist irgendeine kleine Stadt, und die würde ich gerne ansteuern, sofern meine Füße das aushalten, bislang sieht es aber gar nicht so schlecht aus. Also, wie gesagt, ich habe erst anderthalb Kilometer weg….also …. in diesem Sinne….ab dafür.
(Audio vom 04.05.2018)
So, aufgrund grauenhafter Windverhältnisse gestern, ist das Memo da ausgefallen, weil ich echt den Eindruck hatte, dass man am Ende kein Wort versteht. Deshalb haben wir jetzt vorgestern und gestern noch. – Wo bin ich vorgestern gestartet? In Muruzábal, genau, das war nach der kurzen Etappe, nach der ewig langen Etappe. Das heißt, ich war relativ ausgeruht, mir ging es echt gar nicht so schlecht. Ich bin erst mal nach Puente la Reina glaufen, hab‘ dann da ein bisschen was gegessen, Frühstück gemacht und bin dann immer durchgelaufen in die nächste Stadt, kurz hingesetzt, ein bisschen was gegessen und hab‘ das so weiter gemacht, bis Villatuerta, da habe ich dann eine längere Pause gemacht, mehr gegessen. Danach habe ich mich die letzten drei Kilometer noch irgendwie nach Estella-Lizarra, keine Ahnung, geschleppt, das war dann echt anstrengend, also dann habe ich auch die erste richtige Blase gehabt, am Ende, das ist aber jetzt abgetaped und abgeklebt, hat gestern nicht Mucken gemacht, macht heute auch noch keine Mucken, wobei ich heute aber auch erst seit vier Minuten unterwegs bin. Ja, war in einer schönen Herberge, Sechs-Bett-Zimmer, mit ’nem Deutschen, Kölner, der war so naja, habe schon nettere Leute gekannt. Da war ein Ire, den hatte ich kurz nach Puente la Reina gesehen und mit dem geredet, und also irischer Akzent ist ja schon mal lustig, dazu kommt Nuscheln und Stottern, du hast den Typen nicht verstanden, das war so unglaublich, auf der einen Seite krass witzig, auf der anderen Seite megaanstrengend, weil ich musste mich ja ne Viertelstunde auf dem Weg mit ihm unterhalten, aber gut. Ja, ich war relativ früh da, also kurz vor zwei. Der Tag an sich war ziemlich langweilig, ich bin später noch was durch die Stadt gelaufen, aber auch nicht großartig Sachen angeguckt. Da habe ich auch in den meisten Fällen auch überhaupt keine Lust mehr zu. Ja, das war dann vorgestern.